März 6, 2019

Das Baby ist erkältet – was tun?

Je jünger ein Säugling, desto beunruhigter sind Eltern, wenn er verschnupft ist oder mit Hustenattacken zu kämpfen hat. Bereits eine verschnupfte Nase kann einem Baby eine Menge Energie rauben. Ist ein Kind jünger als 3 Monate alt, empfiehlt sich bei allgemeinen Erkältungsanzeichen wie Schnupfen oder Husten immer ein Arztbesuch. In den ersten Monaten sind Atemwege und Immunabwehr noch wenig gereift, Infekte nehmen daher eher einmal einen schweren Verlauf. Bei älteren Babys ist ein ärztlicher Untersuch angezeigt, wenn es nicht trinken mag, mit dem Atmen Mühe hat (z.B. beim Trinken stöhnt) oder sein Teint blass oder bläulich ist. Tipps Nase mit Kochsalzlösung spülen. Vorsicht mit Nasenpumpen: der häufige Gebrauch reizt die Nasenschleimhaut. Dafür sorgen, dass das Kind möglichst viel trinkt Luft in den Innenräumen befeuchten
August 31, 2018

Heftiger, bellender Hustenanfall – Was tun?

Ein plötzlich auftretender, bellender Husten und eventuell drohende Atemnot sind typische Anzeichen für einen Pseudokrupp. Da Kinder kleine Atemwege haben, sind sie am anfälligsten. Am häufigsten tritt der Anfall im Alter von ein bis drei Jahren auf. Bei einem Pseudokrupp handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut im Kehlkopfbereich. Diese schwillt an und dadurch kommt es zu einer Verengung der Atemwege und Problemen der Atmung. Die Ursache ist meist ein Erkältungsinfekt durch Viren. Das Wichtigste ist Ruhe zu bewahren, wenn Ihr Kind Symptome eines Pseudokrupps zeigt. Versuchen sie das Kind zu beruhigen, um zu vermeiden, dass sich der Anfall durch Angst noch verschlimmert. Setzen Sie Ihr Kind aufrecht hin und lassen Sie es feuchtkühle Luft (geöffnetes Fenster oder offener Kühlschrank) einatmen. Wenn dies nicht genügend hilft und pfeifende Geräusche beim Einatmen auch in Ruhe auftreten oder das Kind über Atemnot klagt, ist eine Behandlung durch den Arzt notwendig. Dieser verabreicht abschwellende Präparate oder bei einem starkem Anfall in Ausnahmefällen auch ein kortisonhaltiges Präparat. Gegebenenfalls kann der Arzt die Kortisonpräparate für den Wiederholungsfall verordnen. Und vergessen Sie nicht: Ruhe bewahren ist das oberste Gebot! Meist verläuft ein Pseudokrupp-Anfall ohne Komplikationen.