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Schweizerischer Impfplan: Neu ein Pieks weniger

6. März 2019

Die meisten Eltern vertrauen, wenn es um den Impfplan ihres Neugeborenen geht, auf den Rat ihres Kinderarztes. Heute beinhaltet die übliche Empfehlung der Kinderärzte die Kombinationsimpfung gegen Diphterie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hirnhautentzündung (durch Hämophilus influenzae) und Hepatitis B.

Der Rhythmus ist mit je einer Dosis im Alter von 2, 4, 6 und 15-23 Monaten festgelegt. Dieses Vorgehen entspricht auch den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), das zusammen mit der Eidgenössischen Komission für Impffragen (EKIF) jedes Jahr den Impfplan aktualisiert.

Mit dem neuen Impfplan 2019 ändern nun die Empfehlungen. Ab Ende März 2019 sollen die Schweizer Kinderärzte nun nach dem neuen Impfplan impfen, welcher eine Impfdosis weniger vorsieht. Nach diesem Modell werden gesunde und termingeborene Säuglinge im Alter von 2, 4 und 12 Monaten mit der Kombinationsimpfung geimpft. Das heisst, es fällt eine Impfdosis weg.

Diese Senkung der Impfdosen ist gemäss Empfehlungen im Impfplan des BAG unproblematisch und ein Kind gilt auch mit drei Dosen der Kombinationsimpfung als «vollständig geimpft».

Das Baby ist erkältet - was tun?

6. März 2019

Je jünger ein Säugling, desto beunruhigter sind Eltern, wenn er verschnupft ist oder mit Hustenattacken zu kämpfen hat. Bereits eine verschnupfte Nase kann einem Baby eine Menge Energie rauben.

Ist ein Kind jünger als 3 Monate alt, empfiehlt sich bei allgemeinen Erkältungsanzeichen wie Schnupfen oder Husten immer ein Arztbesuch. In den ersten Monaten sind Atemwege und Immunabwehr noch wenig gereift, Infekte nehmen daher eher einmal einen schweren Verlauf. Bei älteren Babys ist ein ärztlicher Untersuch angezeigt, wenn es nicht trinken mag, mit dem Atmen Mühe hat (z.B. beim Trinken stöhnt) oder sein Teint blass oder bläulich ist.

Tipps

  • Nase mit Kochsalzlösung spülen. Vorsicht mit Nasenpumpen: der häufige Gebrauch reizt die Nasenschleimhaut.
  • Dafür sorgen, dass das Kind möglichst viel trinkt
  • Luft in den Innenräumen befeuchten

Neu auch am Sonntag für Sie da

23. November 2018

Ab Januar 2019 behandeln wir Ihr Kind im Notfall auch am Sonntag.

Um für Ihr Kind eine noch kontinuierlichere Betreuung zu gewährleisten, können sie ab nächstem Jahr neu auch am Sonntag im Notfall die Kinderärzte/-ärztinnen unseres Gesundheitszentrums konsultieren. Wie schon am Samstag werden neu auch am Sonntag die Türen von 11.00 bis 15.00 geöffnet sein. Um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir, wenn möglich, um vorgängige telefonische Anmeldung.

Grippeimpfung - Schützen Sie sich jetzt vor der Grippe

22. November 2018

Bei gewissen Personengruppen, wie Säuglingen, älteren Menschen, schwangeren Frauen und Personen mit einer chronischen Erkrankung, kann die Grippe alles andere als harmlos verlaufen und zu schweren Komplikationen führen. Die Impfung schützt vor der Grippe und ihren Komplikationen. Sie verhindert aber auch die Übertragung der Grippeviren auf Ihnen nahe stehende Personen. Dies sind gute Gründe, sich impfen zu lassen. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Grippeimpfung für Eltern und Geschwister von Säuglingen unter 6 Monaten und chronisch kranke Kinder. Für weitere Informationen können Sie uns gerne kontaktieren.

Heftiger, bellender Hustenanfall - Was tun?

31. August 2018

Ein plötzlich auftretender, bellender Husten und eventuell drohende Atemnot sind typische Anzeichen für einen Pseudokrupp. Da Kinder kleine Atemwege haben, sind sie am anfälligsten. Am häufigsten tritt der Anfall im Alter von ein bis drei Jahren auf.

Bei einem Pseudokrupp handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut im Kehlkopfbereich. Diese schwillt an und dadurch kommt es zu einer Verengung der Atemwege und Problemen der Atmung. Die Ursache ist meist ein Erkältungsinfekt durch Viren. Das Wichtigste ist Ruhe zu bewahren, wenn Ihr Kind Symptome eines Pseudokrupps zeigt. Versuchen sie das Kind zu beruhigen, um zu vermeiden, dass sich der Anfall durch Angst noch verschlimmert. Setzen Sie Ihr Kind aufrecht hin und lassen Sie es feuchtkühle Luft (geöffnetes Fenster oder offener Kühlschrank) einatmen. Wenn dies nicht genügend hilft und pfeifende Geräusche beim Einatmen auch in Ruhe auftreten oder das Kind über Atemnot klagt, ist eine Behandlung durch den Arzt notwendig. Dieser verabreicht abschwellende Präparate oder bei einem starkem Anfall in Ausnahmefällen auch ein kortisonhaltiges Präparat. Gegebenenfalls kann der Arzt die Kortisonpräparate für den Wiederholungsfall verordnen. Und vergessen Sie nicht: Ruhe bewahren ist das oberste Gebot! Meist verläuft ein Pseudokrupp-Anfall ohne Komplikationen.

Keine Angst vor Wespen

30. August 2018

Mit dem Ende des Sommers und Anfang des Herbstes beginnt auch wieder die Wespenzeit. Für nicht allergische, gesunde Menschen sind Wespenstiche zwar schmerzhaft und unangenehm, aber relativ ungefährlich. Meist kann man die Wespen mit einer langsamen Handbewegung verscheuchen. Eine Gefahr besteht dann, wenn Stiche im Mund- oder Rachenraum auftreten. Diese müssen auch bei Nicht-Allergikern unbedingt behandelt werden. Bei Wespenstichen allgemein gilt: Kühlen und Fenistil Gel einreiben oder das Wespengift mit einer Saugpumpe entfernen (z.B. Aspivenin Mini Pumpe Insektengiftentferner). Mit BiteAway Cobra Stichheiler können die Schmerzen und der Juckreiz schnell und ohne Chemie gelindert werden. Personen mit bekannter Wespengiftallergie sollen Ihr Notfallset anwenden. 

Die Symptome einer allergischen Reaktion können sehr vielfältig sein: Von lokalen Schwellungen, Juckreiz, Atemnot und Herzrasen, bis hin zu Bewusstlosigkeit, Atemstillstand oder Herz-Kreislauf-Kollaps. Erfahren Sie oder jemand anderes starke Symptome nach einem Stich, kontaktieren Sie umgehend einen Arzt. 

Hier noch einige Verhaltensregeln, um Wespenstiche zu vermeiden: Wespen nisten auch am Boden. Betreten Sie Naturwiesen nicht barfuss. Bleiben Sie ruhig, wenn Sie eine Wespe sichten, da hastige Bewegungen als Bedrohung wahrgenommen werden. Für Wespengiftallergiker gilt: Notfallset immer bei sich tragen! Weitere Informationen zu Wespengiftallergien und Allergien allgemein erhalten sie auf www.aha.ch.

Neu im Team

29. August 2018

Wir freuen uns, Ihnen die neuste Ergänzung unseres Teams vorstellen zu dürfen. Agnesa Mucaj hat diesen Sommer Ihre Ausbildung zur medizinischen Praxisassistentin begonnen. Wir begrüssen Sie ganz herzlich im Gesundheitszentrum Flor. Neu können wir Ihnen deshalb auch Beratung und Behandlungsunterstützung auf Albanisch anbieten. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen Frau Mucaj alles Gute und viel Erfolg. 

Geplagt vom Heuschnupfen?

6. Juni 2018

Achtung liebe PollenallergikerInnen: Bei trockenerem und milderem Wetter nehmen die Pollenkonzentrationen zu. Viele Pollenallergikerinnen und -allergiker reagieren mit Schnupfen, tränenden Augen oder juckendem Gaumen. Tipps zur Linderung der Symptome: Tragen Sie draussen eine Sonnenbrille und Duschen Sie Abends, das entfernt die Pollen von Haut und Haaren und reduziert die Beschwerden während der Nacht. Tragen Sie ihre Antihistaminika für Notfälle bei sich. Aktuelle Informationen dazu erhalten Sie auf www.pollenundallergie.ch.



Was bringen Vorsorgeuntersuchungen?

6. Juni 2018

Bei jeder der elf empfohlenen pädiatrischen Vorsorgeuntersuchungen für Neugeborene bis 16-jährige Jugendliche führen wir eine gründliche Untersuchung durch und erfassen das Wachstum und die körperliche und geistige Entwicklung. Bei Abweichungen, Auffälligkeiten oder Gesundheits- und Erziehungsfragen bezüglich Ernährung, Ess- und Schlafverhalten, Selbständigkeits- und Persönlichkeitsentwicklung sowie bezüglich der empfohlenen Schutzimpfungen beraten wir Sie menschlich und kompetent.
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